So viel Essen – heute: Vollwert-Kochkurs

Alsoooo, ich esse ja wirklich gerne und manche behaupten, ich esse auch ständig…das stimmt aber nicht.

Trotzdem bin ich sehr interessiert an verschiedensten Varianten zu kochen, Koch-Experimenten u12794912_10207816904534849_8079137315782155958_ond gesunder Ernährung. Darum war ich auch vor kurzem bei zwei Abenden einer dreiteiligen Vollwert-Kochkursreihe. Gehalten wurde der Kurs von Anneliese Pratter aus Eibiswald: Sollte sich euch einmal die Gelegenheit bieten, sie macht das wirklich toll und es hat so gut geschmeckt. Anstoß war ein Vortrag zum Thema „Gesund durch Vollwerternährung, ebenfalls von Frau Pratter.

Ja, also der Kochkurs. Ich hab ja bisher keine Erfahrung mit Vollwerternährung, aber ich hab schnell gemerkt, dass es doch relativ zeitaufwändig ist, wenn man diese Art der Ernährung (die ja eigentlich am natürlichsten ist) konsequent durchziehen will. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass es im Vergleich zu Fertiggerichten zeitaufwändig ist, wenn man ohnehin viel selbst kocht, ist das nur in Bezug auf die Qualität der Lebensmittel eine Umstellung.

Wir waren eine recht große Gruppe und haben einige Gerichte gekocht und unterschiedliche Sachen gebacken. Leider hab ich es beim ersten Abend verabsäumt, Fotos zu machen. Gegeben hatte es allerdings Belugalinsen-Salat, Basensuppe mit Dinkelfritatten ohne Ei, Tofu, Naturreis, Quinoa und Tomatensauce. Außerdem ist Sauerteigbrot gebacken worden und Kastaniencreme gab’s als Dessert. Und ich bin seither nicht nur von dem Brot begeistert (das ich immer noch nicht nachgebacken hab :O), sondern vor allem von dem Belugalinsen-Salat. Den hab ich seither schon zweimal nachgemacht und würd ihn am liebsten jeden Tag essen. Gehen tut’s auch schnell, einzig, wenn man die Linsen vorab einweichen möchte, muss man halt rechtzeitig daran denken. Das schmeckt sogar meiner besseren Hälfte 😉 Ich kann den Geschmack gar nicht beschreiben, es ist einfach einzigartig. 10269269_10207816879654227_4784821793080548731_o

Gehen tut das folgendermaßen:

Schalotten (klein geschnitten) und Knoblauch (zerdrückt) in wenig Wasser kurz anschwitzen, Linsen (in gewünschter Menge und evtl. schon eingeweicht) dazu und mit Wasser aufgießen. Salz, etwas Zitronenschale (ich nehm Zitronensaft), und Curry (nach Geschmack, aber zumindest 1 TL) etwa 40 Minuten kochen. Wenn die Linsen weich sind, noch abschmecken, auskühlen lassen und mit Sesamöl anrichten. Ich habe noch nie Sesamöl gegessen bis dahin, und bin sehr begeistert, auch wenn man nicht übertreiben sollte mit der Menge wegen des extrem ausgeprägten Geschmacks.

Ich esse Rohkost dazu, reibe also Karotten und mische Sauerkraut dazu. Das mache ich ganz normal, aber auch mit Sesamöl, ab. Ganz toll ist es noch, wenn man es mit Sprossen, Keimlingen oder Rettich anrichtet 🙂

Andere Rezepte vom ersten Abend hab ich noch nicht nachgemacht, aber wenn es dann so weit ist, werd ich davon berichten!

Vom zweiten Abend gibt’s Fotos, da hab ich aber auch noch nichts nachgemacht, darum kann ich nicht mehr dazu sagen, außer, dass es wieder umwerfend geschmeckt hat. Gegeben hatte es Salat mit gekochten Sojabohnen und Sonnenblumenkeimlingen, Erdäpfelsuppe mit frischen Kräutern aus dem Garten, Tofu-Spaghetti (so wie Bolognese-Sauce, nur mit Tofu 😉 ), Buchweizenroulade und noch Osterpinzen zum mit nach Hause nehmen.

12829447_10207816881334269_2601002705477733825_o

Viel Spaß beim Nachkochen des besten Linsen-Rezepts der Welt!! 🙂

Bis bald!

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*